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Kommentar in der Wiener Zeitung vom 13. Juni abgedruckt
Die Wiener Zeitung druckt heute, den 13. Juni, meinen adaptierten Blog-Eintrag vom letzten Mal als Leserbrief ab, geschrieben in Reaktion auf ein Interview mit Rektor Georg Winckler. Das möchte doch gefeiert werden. Das schreit nach einem Festmahl. Wäre ich jetzt in den Bundesländern, würde ich zum nächsten Unimarkt rennen, um das Notwendige für das Festessen zu kaufen. Aber halt, am Unimarkt bin ich doch täglich. Warum adoptiert die Uni Wien nicht gleich das Motto des Lebensmittelhändlers: Frisch, freundlich, österreichisch? Aber mehr noch bietet sich zum Kopieren an -- und aufs Plagiieren haben sich manche an der Uni ja spezialisiert: Unimarkt zeichnet sich durch ein paar Prinzipien aus, dazu zählen Regionalität, Sortenvielfalt, Fleisch "Frisch vom Stock" und ein eigenständiges (aber regionenübergreifendes) Shopdesign. Zugegeben, dass wir so etwas wie Sortenvielfalt noch haben, ist schon ärgerlich, aber wo es schon einmal da ist, wird man wohl Profit daraus zu schlagen wissen und es sich auf die Fahnen schreiben können. Und glücklicherweise ist das Fleisch "Frisch vom Stock". Denn sonst würde es nach den vielen Jahren auf harten Holzbänken und -sesseln ziemlich zäh und alt aussehen. Und würde es dann noch jemand kaufen wollen? Jedenfalls ist es wichtig, mit all der Regionalität ein eigenständiges ...
13. 06. 2007 | 00:39
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